Neuigkeiten / Auftritte

Eindrücke aus dem Kunstraum Engländerbau
12.06.18

Ein Eindruck aus der Lichtinstallation im Engländerbau

… und das ganze Konzert

Eindrucksvolle Installation von Stoph Sauter
19.05.18

Der Künstler Stoph Sauter ist ein herausragender Vertreter irritierender Mehrdeutigkeiten und ein Lotse in der verwirrenden Welt der Übergänge und Widersprüche, die er zum Teil selbst geschaffen hat. Seine aktuelle Installation im Engländerbau in Vaduz zeigt zunächst im sprachlichen Bereich auf, wie eine Verschiebung von Lauten, Betonungen oder Satzzeichen Sinn und Bedeutung geben und nehmen kann und unversehens befindet sich ein Betrachter in einem Zwischenreich, in welchem die gewohnten Gesetzmäßigkeiten keine Gültigkeit mehr haben. So entsteht die Frage, ab wann eine vermeintlich ungeordnete Aneinanderreihung von Knacklauten, Zischen und Vokalen schon ein Wort ist und ab wann wird daraus ein Text oder eine Sprache? Welche Gesetzmäßigkeiten liegen einer Sprachbildung zu Grunde? Wann z.B. ist ein Objekt langsam unterwegs, wann schnell – oder eben auch „fast schnell“?

In der akustischen Welt stellt sich wohl ebenfalls die Frage, wann Aneinanderreihungen von Lauten und Klängen in ihren verschiedenen Färbungen und Tönungen noch Geräusche sind, und ab wann sie schon als Musik empfunden werden. So gibt es auch hier ein Zwischenreich, „fast Musik“ sozusagen, wo versucht werden kann, die Grenzen dessen auszuloten, wo z.B. ein elektronisch geschaffenes Brummen und Rauschen oder ein digitales Knacken und Zischen sich zu etwas verbinden, das Musik sein kann – oder auch nicht.

Die von Stoph Sauter gezeigten Lichtskulpturen mit ihren Verfremdungen durch Gläser oder Spiegel können auch hörbar gemacht werden. Die Laserpunkte als hoch konzentriertes Licht entsprechen perkussiven Elementen oder verdichteten Klangwellen mit grellen Spitzen. Die Spuren, die die rotierenden Lichtpunkte an den Wänden hinterlassen, bilden Streifen und Striche, die einem klanglichen Fluss und einem räumlichen Nachhall entsprechen. Schließlich wird der ganze Raum von einem dichten Rot durchflutet, einer Art Hintergrundgeräusch wie bei einem atmosphärischen Klang. Metallplatten produzieren oszillierende Effekte, Gläser werden zu Filtern, Spiegel schaffen Reflexionen und Echos und die rotierenden Strahlen lassen kreisförmige Klangflächen entstehen. Ist es noch Licht, schon Klang oder sogar „fast Musik“?

Inspiriert von Stoph Sauters Installation wurden für diesen Anlass mehrere Stücke geschaffen, die sich durch unterschiedliche Kombination von Sequenzen und Klanggeneratoren immer wieder neu zusammensetzen lassen und mit Livespiel frei und offen gestaltet werden können. So entsteht in diesem besonderen Raum eine Performance, in welcher Licht und Klang ineinander übergehen können.“

Soloperformance „Fast Musik“, 25.5.2018, 19.00h, Engländerbau Vaduz.

 
Requiem for the Bees
29.04.18

Am 6.4.2018 konnte ich im Engländerbau in Vaduz anlässlich des 80. Geburtstags von Sunhild Wollwage zur Ausstellung „… und ich bettete sie auf Samt“ meine Konmposition „Requiem for the Bees“ aufführen, zumindest einen Teil davon. Es ist eine Klangperformance, die ich gerade fertiggestellt hatte. Dass ich „zufällig“ erfahren habe, dass Sunhild eine Instatllation zum Thema „tote Bienen“ gemacht hat, während ich an einer Totenmusik gearbeitet habe, und dass ich dann zu ihrem Geburtstag dieses Stück aufführen durfte, ist eine dieser wundersamen Kreuzung von Linien, die CG Jung Synchronzitäten genannt hat. Ich bewundere Subnhild Wollwage für diese Aussstellung mit 1000 Bienen auf 1000 Samtkissen und für ihr Lebenswerk. Die Aussstllung ist noch ein paar Tage zus sehen. Ich bin ihr auch dankbar für die Widmung die sie mir in das Buch „Andando“ geschrieben hat – in Spiegelschrift: „Es passt alles so wunderbar zusammen.“

 
Event im Kunstraum Liechtenstein
27.03.18

Eine sehr berührende Ausstellung ist derzeit im Kunstraum Liechtenstein, Engländerbau Vaduz, zu sehen. Die Künstlerin Sunhild Wollwage hat eine Installation gemacht, mit 1000 Bienen auf 1000 Samtkissen: “ … und ich bettete sie auf Samt“. Mich beschäftigt das Sterben der Bienen und der anderen Insekten sehr und ich habe dazu auch schon eine Musik geschrieben.

Am 6.4. findet ein Geburtstagsfest statt, Sunhild Wollwage wird 80 Jahre alt und es wird eine Überraschung geben.

Go Ambient spielt zur Lesung von Irmgard Kramer
08.03.18

Am 3.3.18 fand in der Alten Seifenfabrik in Lauterach eine Lesung von Irmgard Kramer (www.irmgardkramer.at) statt Sie las aus ihrem neuen Buch „17 Erkenntnisse über Leander Blum“, das im Februar 2018 erscheinen ist.
Dabei geht es unter anderem um zwei Jugendliche, die sich der Welt der Graffiti verschrieben haben. Dazu konnte sie den Street Art Künstler PEKS (www.facebook.com/peksr) gewinnen, der während Lesung und Musik ein großflächiges Kunstwerk schuf. Neben Literatur und Malerei repräsentierten Go Ambient die Musik. Alles zusammen ergab ein sehr stimmiges Gesamtbild.

Der Auftritt wurde gefilmt und daraus entstand unter anderem dieser Video-Clip, der sich vor allem der musikalischen Performance widmet. Dazu kommen kurze Eindrücke der Lesung und die Entstehung des Bildes von PEKS lässt sich gut mitverfolgen.

 

Unser neues Album gibt es ab heute zu kaufen!
16.12.17

Für uns birgt die Adventszeit gleich noch einmal Grund zur Freude: Nach einiger Vorbereitung gibt es unser Album ab heute hier zu kaufen!
In einigen Tagen wird es auch in allen gängigen Online-Shops, wie apple music, Spotify oder Amazon Music verfügbar sein.

Wer es gerne in der Hand halten möchte, darf sich gerne an uns wenden (info@go-ambient.eu) – wir freuen uns über jede Nachricht!

Das Album entstand in enger Zusammenarbeit mir Klaus Anton vom resonare-Tonstudio in Dornbirn.

Über dem Wasser die Steine
27.11.17

Go Ambient Artikel in den VN.

close

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen das Beste Weberlebnis zu bieten und erstellt zudem anonyme Nutzungsstatistiken. Stimmen Sie Cookies zu, indem Sie auf Akzeptieren klicken. Datenschutz-Einstellungen