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Über

Was ist „Ambient-Music?“

Der Begriff „ambient“ leitet sich vom lateinischen Zeitwort „ambire“ ab, übersetzt mit „umhergehen“ oder auch mit „umgehen“ und „umgeben“. So ist zunächst eine Bewegung gemeint, die als richtungslos und unbestimmt zu verstehen ist, und keinem eindeutigen Ziel folgt. Es geschieht etwas, aber es passiert nichts.

Der Begriff „Ambiente“ beschreibt auch Stimmungen und atmosphärische Phänomene.

Die Themen bleiben im Alltäglichen, die Klänge verschmelzen mit der Umgebung. Brian Eno, eine Gründerfigur dieses Genres, spricht von „environmental music, suited to a wide variety of moods and atmospheres“ (D. Sheppard, 2008: On Some Faraway Beach. The Life and Times of Brian Eno, S. 278).

Go Ambient – Portrait

Dieses Duo besteht aus Klaus Kemmerling (Saxophon) und Roland Wölfle (Elektronik). Aus den Zugängen freie Improvisation und Elektronik entstehen instrumentale Klanglandschaften, die sich keinem gängigen Genre zuordnen lassen. Worauf beide Musiker großen Wert legen: Es gibt keine vorgegebenen Strukturen. Im Vordergrund steht der musikalische Dialog und ein intuitives Eintauchen in Klangbilder und Stimmungen, die sich aus dem Moment heraus ergeben. Durch spontane Interaktionen entstehen Augenblicke besonderer Verschmelzung und Synchronizität, die in die Tiefe gehen und intensive Erfahrungen darstellen. Dies alles ist nicht vorhersehbar. So kann diese Musik nur ansatzweise reproduziert werden und ist im Live Erlebnis immer neu und unmittelbar.

Go Ambient können in unterschiedlichen Bereichen ihre Klangskulpturen schaffen, so im Rahmen eines Konzertes, bei Ausstellungen, in Museen, als Filmmusik oder zu modernen Tanzproduktionen.

Roland Wölfle – Künstlerbiographie

1965 – 1976 Klavierunterricht Privatklasse Berta Ganter Dornbirn, mit 13 eine erste Schülerband (Mephistokles Army) unter anderem mit Andi Schreiber, heute der bekannteste Jazz-Geiger Österreichs (www.andreas-schreiber.at).

Gleichzeitig war ich ein großer Bewunderer psychedelischer Bands, Hardrock-Bands (Initiationserlahrung Beat-Club mit Black Sabbath 1979, Wikipedia) und schließlich Beginn der Begeisterung für elektronische Musik mit den ersten Synthesizer-Bands wie Emerson Lake & Palmer (Schluss von „Lucky Man“!) oder Produkten wie „Switched on Bach“ und „Sonic Seasonings“ von W. Carlos. Damals hatten Synthesizer noch Zimmergröße und kosteten eine Million Schilling. Das konnte ich mir nicht leisten.

So habe ich begonnen, Bass zu spielen, Kontrabass in einer Jazzband oder E-Bass in Georgies Blues Band mit Georg Nussbaumer. Mein Stück „Love me pretty Mama“ erreichte eine gewisse Bekanntheit. Mit Beginn der 8er-Jahre stand Punk-Rock auf dem Programm, damals Gründung von KREML (Kreatives Musiklabor) und nach einem legendären Konzert in der „Linde“ in Lustenau ist Eva Engel zu uns gestoßen.

Es entstand D-Sire als Elektronik-Pop-Produkt gemeinsam mit Klaus Anton Bichler und Gerd Valentinelli. Höhepunkt war ein Auftritt im Schweizer Fernsehen, wo wir 1987 unseren Hit „Wintertime“ aufgenommen haben: Wintertime auf YouTube. Die Band glitt dann auseinander, eine professionelle Karriere war damals kein Thema, Familie und Beruf standen im Vordergrund. Eva Engel hatte später als Zeebee einige internationale Erfolge zu verbuchen: Zeebee auf Wikipedia.

Ich habe weiter im elektronischen Bereich gearbeitet und getüftelt, immer beseelt von dem Gedanken, Klänge und Sphären zu entwickeln und musikalische Welten zu erleben, die es vorher noch nie gegeben hat. Ambient Music  und Brian Eno waren weitere Meilensteine auf meinem musikalischen Weg, viel Inspiration gab und gibt mir auch der Radiosender Still Stream: www.stillstream.fm.

Mit Klaus Kemmerling, mit dem ich schon lange befreundet war, entwickelte sich vor 10 Jahren langsam aber stetig eine Zusammenarbeit, die eine Verbindung von Elektronik, Ambient und Jazz ergab, mit vielen improvisativen Elementen und intensiven, tief gehenden Erfahrungen, die ich sonst nur selten erlebt habe. Wir haben als „Go Ambient“ 2017 eine CD mit Saxophon und Elektronik herausgebracht und sind durchaus etwas stolz darauf, dass wir diese Musik auch live spielen können, s. auch Homepage.

Beide haben wir auch andere Projekte, 2018 hatte ich Solo-Performances z.B. im Rahmen der Ausstellung „ … und ich bettete sie auf Samt“ von Sunhild Wollwage in Vaduz mit meinem „Requiem for the Bees“. Ebenfalls im Engländerbau in Vaduz wird es am 25.5.2018 eine weitere Live Performance im Rahmen der Installation „Fast Schnell“ von Stoph Sauter geben.

Informationen für Veranstalter

Go Ambient verfügen über ein Sound-Equipment, das für kleine und mittelgroße Räume gut geeignet ist. Beheimatet in Westösterreich/Ostschweiz sind Entfernungen von ca. 200 km mit eigenem Auto gut realisierbar, z.B. Zürich oder München.

Für größere Distanzen, die eine längere Anreise voraussetzen,  muss vor Ort für Sound und andere Gegebenheiten gesorgt werden. Für die Saxophone muss ein Mikrophon abgenommen werden, die Elektronik braucht ein Midi-Keyboard, das mit der Software „Cubase“ kompatibel ist, sowie ein Soundsystem, das zu den Ausgängen eines Apple MacPro passt.

Go Ambient können auch ohne Bühne spielen und benötigen nicht zwingend eine Situation, wie sie bei traditionellen Konzerten üblich ist. Je nach Gelegenheit werden sie Teil der Umgebung, in welche sie ihre Klänge einbringen und akustische Flächen entstehen lassen, die nach Belieben betreten und wieder verlassen werden können. Dass das Publikum sitzt, ist nicht zwingend erforderlich. Die Personen können auch gehen, stehen oder liegen.

Musik

Unsere Musik können Sie auf den verschiedensten Plattformen finden und hören.
Natürlich können Sie unser Album auch hier kaufen.

Bird Island
Estonia
Icebreaker
Hilites
On Jesus Blood
Desert Snake

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